Stückzahlermittlung bei Stanzteilen

Bei gestanzten Dichtungen ist die Verteilung der Dickenmaße und somit der Stückgewichte direkt vom verwendeten Halbzeug, der sogenannten Platten- oder Rollenware abhängig. Die von den Herstellern der Platten- und Rollenware angezogene Toleranz nach DIN 3302-1 Klasse P3 für die Dicke von 3 mm beträgt immerhin schon ±0,4 mm. Diese Toleranz wird von den Hersteller des Halbzeugs auch fertigungsbedingt voll ausgenutzt. Somit kann eine gestanzte Dichtung sowohl eine maximale Dicke von 3,4 als auch minimale Dicke von 2,6 mm aufweisen. Je nach Materialverbrauch können für die Herstellung von gestanzten Dichtungen Platten- und Rollenware mit unterschiedlich ausgeprägter Dickentoleranz Verwendung finden und die nachgelagerte Stückzahlermittlung erschweren.

Unser Tipp:

Um bei der Stückzahlermittlung angelieferter Gummi-Stanzteile auf eine gegenüber der Lieferscheinangabe des Lieferanten annähernd gleiche Stückzahl zu kommen, sollte eine möglichst große Stückzahl an Referenz-Wiegeteilen aus mehreren Verpackungseinheiten verwendet werden, um ein möglichst realistisches durchschnittliches Teilegewicht zu erzielen. 

Zu beachten:

Manche Lieferanten geben keine an Referenzteilen ermittelte Stückzahl an, sondern beziehen sich bei der Lieferscheinangabe der Menge aus der Multiplikation der Anzahl der Stanzhübe und der  Anzahl der Nutzen pro Hub.

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